BIldungspolitik

 

Ich setze mich in der Bürgerschaft schwerpunktmäßig für eine zukunftgerichtete GRÜNE Schul- und Bildungspolitik ein. „Zukunftgerichtet“ bedeutet für mich, dass viele der in der vergangenen Legislaturperiode begonnenen Veränderungen – insbesondere der Aufbau der Stadtteilschulen, die konsequente und verpflichtende Fortbildung für alle Lehrkräfte, die Einführung der Neuen Lernkultur an allen Schulen, die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund, die Modernisierung der Lehrerbildung, die Inklusion von Kindern mit Behinderung, der Ausbau der Produktionsschulen, die Unterstützung von innovativen Schulen sowie eine zielstrebige Studien- und Berufsorientierung – fortgeführt werden. Im Rahmen des Ausbaus der Ganztagsschulen kämpfe ich nicht nur dafür, dass das Mittagessen für alle Kinder und Jugendlichen bezahlbar ist, sondern auch, dass die Qualität gut ist. Dies geht nur mit Produktionsküchen, die in regionalen Verbünden eingerichtet werden sollen. Die SPD setzt dahingehend ausschließlich auf Caterer.

 

Dies sind meine Ziele:

 

Die Ganztagsschulen sind sinnvoll rhythmisierte Schulen, die wirklich „Zeit für Mehr“ bieten – und zwar für mehr Bildung, nicht nur Betreuung. Sie sind so gestaltet, dass Kinder sich wohl und aufgehoben fühlen und gerne dort sind. Auch die Pädagog_innen sollen sich dort wohlfühlen – dafür sorgen unter anderem Teamzeiten und Arbeitsplätze für das pädagogische Personal.

Alle Schulen in sozial schwieriger Lage sind so gut ausgestattet, dass sie die äußerst anspruchsvollen Aufgaben der Integration und Inklusion bewältigen und Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder ermöglichen. 

Die Stadtteilschulen werden in der Öffentlichkeit als starke und attraktive Schulen, die alle Schulabschlüsse bis zum Abitur anbieten, wahrgenommen. Darüber hinaus gewährleisten sie durch die Kooperation mit berufsbildenden Schulen und Unternehmen der Region einen erfolgreichen Studien- und Berufsübergang . 

Die pädagogische Arbeit an den Gymnasien wird qualitativ ständig verbessert, um Bildungsgerechtigkeit und Spitzenleistungen miteinander vereinbaren zu können. Gymnasien, die das wünschen werden in einem Modellversuch zur inklusiven Schule. Alle Gymnasien, die das wünschen, werden zu echten Ganztagsschulen.

Längeres gemeinsames Lernen wird im Rahmen der Freiwilligkeit ermöglicht und evaluiert. 

 

Die Inklusion an Schulen ist so ausgestattet, dass weder Schülerinnen und Schüler noch Lehrkräfte überfordert werden. Um dies erreichen zu können, werden langfristig nur die Sonderschulen erhalten, damit die Lehrkräfte von den Förder- und Sprachheilschulen an den allgemeinen Schulen unterstützen können. Ich weiß, dass diese Umsteuerung unter schwarz-grün erst begonnen hatte und auch die zunächst geplante Ausstattung zu niedrig war. Es gilt, aus diesen Fehlern zu lernen und die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf zum Erfolg zu führen. Nur dies führt zu einer inklusiven Gesellschaft.

 

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